Windows-11-Benchmarks: Gaming- und Anwendungs-Leistung (2022)

Wie schnell sind Arbeits- und Gaming-PCs mit Windows 11 im Vergleich zu Windows 10? ComputerBase hat sich die Leistung mit Intel Core, AMD Ryzen, Ryzen Threadripper, Nvidia GeForce und AMD Radeon angesehen. Windows 11 erweist sich dabei in der Regel als ebenbürtig, aber nicht generell überlegen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist schneller: Windows 10 oder Windows 11?
    1. Auf Threadripper folgen Intel Core und AMD Ryzen
  2. Threadripper 3970X mit GeForce RTX 3080 Ti
  3. Core i5-11600K mit GeForce RTX 3070
  4. Ryzen 9 5950X mit Radeon RX 6900 XT
  5. Analyse und erstes Fazit
    1. Bei der Leistung ist Windows 10 noch die sicherere Bank
    2. Intel Alder Lake soll Windows 11 zwingend benötigen
  6. Erfahrungen und Testergebnisse aus der Community
  7. Zwei Worte zum Bapco Crossmark

Was ist schneller: Windows 10 oder Windows 11?

Die obligatorischen Fragen zum Start eines neuen Betriebssystems sind: Was bringt es an Neuigkeiten? Auf welchen Systemen läuft es und ist es schneller oder langsamer als der Vorgänger? Nach Artikeln zu den Systemvoraussetzungen von Windows 11 und deren Eigenheiten sowie den inhaltlichen Neuerungen geht es in diesem Artikel abermals um die Leistungsfähigkeit von Windows 11 21H2 (Build 22000.194).

Schon im Juli hatte ComputerBase einen ersten Blick auf die Leistung der allerersten Insider Preview gewagt. Das damalige Fazit lautete: In Spielen scheinen sich Windows 11 und Windows 10 kaum etwas zu nehmen. In der vergangenen Woche wurde dann, eher zufällig als geplant, ein weiterer Vergleich anhand der finalen Build 22000.194 gezogen, als es im Kern um die Leistungsverluste durch die Nutzung von VBS ging. Zum Einsatz kam in diesem Fall ein System weit abseits der Norm: mit Ryzen Threadripper 3970X (32 Kerne) und GeForce RTX 3080 Ti.

Auf Threadripper folgen Intel Core und AMD Ryzen

Dieser Artikel erweitert den Benchmark-Schlagabtausch zwischen Windows 10 und 11 um zwei Rechner mit Intel Core der elften Generation und AMD Ryzen 5000, also Systemen, wie sie bei ComputerBase-Lesern eher zu finden sind. Virtualization-based Security (VBS) war bei allen nachfolgenden Benchmarks deaktiviert.

Anmerkung: Wenngleich ähnlich, sind die nachfolgend wiedergegebenen Ergebnisse mit keinem zuvor publizierten Test vergleichbar – auch untereinander nicht. Geänderte Hardware, BIOS-Updates, Treiber, neuere Windows-Installationen und aktualisierte Software sind alles angepasste Variablen. Synthetische Tests werden dennoch ziemlich ähnliche, wenn nicht gar gleiche Ergebnisse liefern können.

Threadripper 3970X mit GeForce RTX 3080 Ti

Im bereits publizierten Test von Windows und dem möglichen VBS-Leistungsverlust inkl. HVCI kam ein AMD Ryzen Threadripper 3970X mit GeForce RTX 3080 Ti zum Zuge. Als Treiber kam der von Nvidia für die finale Build von Windows 11 vorgesehene GeForce 472.12 zum Einsatz. Die Ergebnisse werden an dieser Stelle noch einmal aufgeführt.

  • AMD Ryzen Threadripper 3970X (32K/64T)
  • Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
  • Windows 11 Build 22000.194 (VBS aus) und GeForce 472.12

Anwendungsleistung

  • Cinbench R20 Multi-Core:

    • Windows 10

      16.453

    • Windows 11

      16.152

    Einheit: Punkte

  • Cinbench R20 Single Core:

    • Windows 10

      504

    • Windows 11

      497

    Einheit: Punkte

  • Handbrake (Video-Konvertierung):

    • Windows 10

      44

    • Windows 11

      47

    Einheit: Sekunden

  • PCMark 10:

    • Windows 11

      7.158

    • Windows 10

      7.112

    Einheit: Punkte

Drei der vier Anwendungstests zeigen Windows 10 und Windows 11 auf dem Ryzen Threadripper dicht beieinander, tendenziell ist Windows 10 dem neuen Windows 11 stets einen kleinen Schritt voraus. Handbrake zeigt beim Transcodieren eines Videos allerdings einen Rückstand für Windows 11 – reproduzierbar.

Das gleiche Spiel setzt sich in Games fort. Auch hier gibt es den einen Ausreißer in negativer Richtung: F1 2020 (und der 3DMark) bescheinigen Windows 11 eine signifikant geringere Leistung. Die anderen Benchmarks sehen beide Betriebssysteme hingegen gleichauf.

FHD, maximale Details

  • Spieleleistung FPS
  • Spieleleistung Frametimes

Spieleleistung FPS (FHD, maximale Details)

Auf dem Ryzen Threadripper hat die Redaktion darüber hinaus die Leistung einer NVMe-SSD vom Typ Seagate FireCuda 530 2 TB (Test) ermittelt, die gleichzeitig Systemlaufwerk war. Windows 11 Build 22000 agiert im CrystalDiskMark 8 bei wahlfreien 4K-Zugriffen mit langer Befehlswarteschlange wesentlich schneller als Windows 10.

Core i5-11600K mit GeForce RTX 3070

Das zweite verwendete Testsystem repräsentiert einen normalen PC mit aktueller Intel-CPU und passender GeForce-Grafikkarte: Im Z590-Mainboard stecken ein Intel Core i5-11600K und eine Nvidia GeForce RTX 3070. Auf dem Mainboard sitzen darüber hinaus 16 GByte DDR4-3200, eine M.2-SSD nach Standard PCIe 4.0 fasst das Betriebssystem und die ausgewählten Anwendungen und Spiele.

  • Intel Core i5-11600K (6K/12T)
  • Nvidia GeForce RTX 3070
  • Windows 11 Build 22000.194 (VBS aus) und GeForce 472.12

Interessant: Das Mainboard gehört zu denen, für die Asus ein als „kompatibel zu Windows 11“ gekennzeichnetes BIOS bereitgestellt hat (Details: Windows 11: So wird TPM 2.0 im BIOS auf AMD- und Intel-PCs aktiviert), um das von Windows 11 zwingend eingeforderte TPM 2.0 (die Pflicht lässt sich umgehen) ab Werk zu aktivieren. Der Anwender muss infolgedessen nicht mehr selbst Hand anlegen, wenn Windows 11 die Installation verweigert. Dem Update auf Windows 11 steht von der aktuellen Windows-10-Version direkt aus dem Betriebssystem heraus damit nichts im Weg.

Ein Blick auf die Testergebnisse zeigt: Bei den Anwendungen nehmen sich Windows 10 und Windows 11 auf diesem Rechner wenig, interessant ist, dass der 3DMark Time Spy den Leistungsabfall des Threadripper-Systems nicht bestätigt.

Bei den Spiele-Benchmarks liegt hingegen abermals Windows 10 tendenziell vorne, insbesondere bei den Percentil-Frametimes zeigen sich größere Abweichungen. Derart an Leistung verlieren wie auf dem Threadripper-System tut F1 2020 aber nicht.

TestWindows 10Windows 11
Leistung in Anwendungen
Cinebench R20 Single / Multi599 / 4.361 Punkte601 / 4.349 Punkte
Cinebench R23 Single / Multi1.560 / 11.296 Punkte1.541 / 11.266 Punkte
Agisoft PhotoScan234,47 Sekunden235,88 Sekunden
Handbrake 1.4.189 Sekunden89 Sekunden
3DMark Time Spy (Gesamt/GPU/CPU)12.541 / 13.292 / 9.50112.663 / 13.450 / 9.513
3DMark CPU Profile (Max/1 Thread)6.341 / 1.0016.406 / 996
PCMark 10 Gesamt (3 Teilbereiche)7.717 (10.894/9.804/11.675)7.844 (10.654/10.408/11.812)
Bapco CrossMark Gesamt (3 Teilbereiche)1.686 (1.680/1.764/1.486)1.762 (1.768/1.776/1.707)
Leistung in Spielen
Test in Full HD, max. DetailsWindows 10Windows 11
F1 2020 FPS/0.2245,6 / 173,5 FPS245,0 / 172,6 FPS
Borderlands FPS/0.2128,6 / 96,4 FPS128,0 / 99,4 FPS
Gears Tactics FPS/0.2209,7 / 163,2 FPS198,8 / 152,0 FPS
Kingdom Come FPS/0.296,0 / 42,2 FPS96,9 / 38,6 FPS
Metro Exodus FPS/0.298,4 / 62,1 FPS93,6 / 61,0 FPS

Ryzen 9 5950X mit Radeon RX 6900 XT

Als drittes System wurde ein AMD Ryzen 9 5950X als aktuelles Desktop-Flaggschiff mit einer AMD Radeon RX 6900 XT kombiniert, die ebenfalls zu den schnellsten Lösungen im heimischen PC zählt. Die Kombination saß auf einem B550-Board, der DDR4-Speicher und die M2-SSD waren dieselben wie beim Intel-System – natürlich frisch formatiert und mit neuem Windows und den Testanwendungen versehen.

  • AMD Ryzen 9 5950X (16K/32T)
  • AMD Radeon RX 6900 XT
  • Windows 11 Build 22000.194 (VBS aus) und Adrenalin 21.9.2

Das Mainboard-BIOS wurde in diesem Fall zuletzt im Hochsommer aktualisiert und war damit noch nicht auf Windows 11 ausgelegt – TPM war ab Werk deshalb nicht aktiviert. Windows 11 lässt sich hier also erst nach einem Blick ins BIOS installieren, wenn dort im Bereich Security TPM aktiviert wird. Danach geht das Update auch auf diesem System direkt aus Windows 10 heraus problemlos über die Bühne. Das MSI-Board zeigt dabei letztlich, aber stellvertretend für viele Vertreter im Markt, wie umständlich das mitunter sein kann.

Bild 1 von 5

Auch dieser Rechner weicht nicht von der bis dato gesetzten Norm ab: Windows 10 und Windows 11 nehmen sich in der Regel wenig, die größte Differenz findet sich abermals bei Gears Tactics – sowohl bei den FPS als auch den Frametimes. Den 3DMark-Time-Spy-Leistungsverlust zeigt nach dem Intel Core i5 auch der AM4-Rechner nicht.

TestWindows 10Windows 11
Leistung in Anwendungen
Cinebench R20 Single / Multi651 / 10.189 Punkte647 / 10.137 Punkte
Cinebench R23 Single / Multi1.657 / 26.196 Punkte1.663 / 26.168 Punkte
Agisoft PhotoScan133,45 Sekunden135,01 Sekunden
Handbrake 1.4.145 Sekunden46 Sekunden
3DMark Time Spy (Gesamt/GPU/CPU)18.353 / 19.886 / 12.77518.355 / 19.936 / 12.664
3DMark CPU Profile (Max/1 Thread)12.438 / 99512.102 / 993
PCMark 10 Gesamt (3 Teilbereiche)9.009 (11.279/10.596/16.600)8.808 (10.899/10.332/16.468)
Bapco CrossMark Gesamt (3 Teilbereiche)1.627 (1.612/1.673/1.542)1.595 (1.551/1.715/1.392)
Leistung in Spielen
Test in Full HD, max. DetailsWindows 10Windows 11
F1 2020 FPS/0.2309,3 / 199,6309,3 / 200,9
Borderlands FPS/0.2170,3 / 127,5169,7 / 131,7
Gears Tactics FPS/0.2181,9 / 146,7170,4 / 137,3
Kingdom Come FPS/0.283,6 / 36,380,8 / 36,0
Metro Exodus FPS/0.2114,2 / 82,9111,2 /81,1

Analyse und erstes Fazit

Sowohl der Intel-PC als auch die beiden AMD-Systeme machen deutlich, dass Windows 11 häufig mit Windows 10 auf einem Leistungsniveau liegt, stellenweise aber noch hakt. Sowohl bei den Anwendungen als auch bei den Spielen gibt es bei Windows 11 kleine Ausreißer nach unten. Ob das am Betriebssystem oder an den Treibern liegt, bleibt offen. Dafür liegt das neue OS im NVMe-SSD-Test deutlich vorne. Doch weitere Tests (aus der Community?) müssen nicht nur an dieser Stelle noch für Klarheit sorgen.

Am deutlichsten „voraus“ liegt Windows 10 aktuell noch bei den Spielen. Windows 11 zeigt hier Haker auf allen Systemen, ein generelles Problem ist das aber nicht. Die Abweichungen könnten auch den Treibern geschuldet sein. Nvidia war zwar bereits mit einem ersten offiziellen Windows-11-Treiber für das finale Windows 11 im Test, AMD hat diesen hingegen erst im Nachgang bereitgestellt. Da allerdings auf beiden Rechnern dasselbe Spiel die größten Leistungsverluste zeigt, dürfte am Ende eine Eigenheit von Windows 11 die Ursache sein.

Bei den Anwendungs-Tests geht es in der Regel knapper zu, wobei es hier interessanterweise AMD und Intel zu unterscheiden gilt. Während das Intel-System sogar die Tendenz zeigt, von Windows 10 auf Windows 11 mitunter sogar zuzulegen, dreht die Tendenz bei AMD Ryzen eher ins Negative – und beim Ryzen Threadripper liegt Handbrake sogar sehr deutlich mit Windows 11 zurück. Zieht man einen Durchschnitt über alle Tests, ist der Unterschied zwischen Windows 11 und Windows 10 in Anwendungen aber auf allen Rechnern im Test sehr klein.

Bei der Leistung ist Windows 10 noch die sicherere Bank

Das Zwischenfazit nach den Tests mit mehreren PCs und unterschiedlicher Hardware ist nichtsdestoweniger schnell gezogen: Wer ein gut funktionierendes und schnelles Windows-10-System sein Eigen nennt, muss aus Gründen der Leistung noch nicht auf Windows 11 umsteigen und sollte das in Anbetracht der zuletzt immer und immer wieder von großen Windows-Updates bekannten Probleme auch nicht tun.

Wer Windows 11 – aus welchem Grund auch immer – sofort nutzen will, der findet im Thema Leistung auf der anderen Seite auch keinen gravierenden Hinderungsgrund. Die Redaktion hat allerdings auch nur einen kleinen Parcours getestet.

Dass Intel beim Wechsel im Test aktuell besser wegkommt als AMD, müssen weitere Messungen (aus der Community?) ebenfalls noch erhärten. Abwegig erscheinen Anpassungen am Scheduler, der verschiedene CPU-Architekturen unterschiedlich betrifft, aber nicht.

Intel Alder Lake soll Windows 11 zwingend benötigen

Intels neue CPU-Generation Alder Lake soll sogar nur unter Windows 11 ihre Stärken ausspielen können, Intels eigener neuer Hardware-Scheduler Intel Thread Director und der von Windows 11 sind aufeinander abgestimmt. Ob das wirklich so sein wird oder lediglich Windows 11 und damit der Verkauf von neuer Hardware weiter beflügelt werden soll, werden die kommenden Wochen zeigen. Denn nach dem Windows-11-Start ist vor dem ersten Hardware-Launch für diese Plattform. Intel Alder Lake rund um den Core i9-12900K wird für Ende Oktober/Anfang November erwartet.

Erfahrungen und Testergebnisse aus der Community

Dieser Artikel ist ein erster zaghafter Blick auf die Leistungsfähigkeit von Windows 10 mit finalem Build 22000.194 im Vergleich zum aktuellen Windows 10 21H1. Die Redaktion würde sich um das Bild erweiternde Rückmeldungen aus der Community zum Thema in den Kommentaren sehr freuen.

Welche Anwendungen legen zu, welche Spiele profitieren – oder laufen schlechter? Auch die Frage nach der SSD-Leistung ist an dieser Stelle noch nicht abschließend erklärt. Den Artikel bereichernde Rückmeldungen werden über die kommenden Tage im Artikel mit eingepflegt.

Zwei Worte zum Bapco Crossmark

Erstmals hat sich ComputerBase im Rahmen dieses Tests auch den neuen Crossmark von Bapco angesehen, der unter anderem von Intel als zukünftiger wesentlicher „Real-World-Test“ angepriesen wird, der in CPU-Tests (Stichwort Alder Lake) nicht fehlen darf. Sein Testansatz erinnert an den PCMark, der seit jeher versucht, die „Alltagsleistung“ eines Rechners zu erfassen.

Crossmark ist dabei so etwas wie die Mischung aus PCMark und Geekbench. Der Ruf von Bapco war in den letzten Jahren in Folge wiederholt unterstellter Bevorteilung von Intel oft kein guter. Und auch weiterhin lässt der Blick auf die Supporter-Liste viele namhafter Hersteller vermissen, allen voran AMD und Nvidia.

BAPCo members include: Acer, ARCIntuition, Compal, Dell, Dynabook, Hewlett-Packard, Hitachi, Intel, Inventec, LC Future Center, Lenovo, Pegatron, Quanta Computer, Samsung, Western Digital, Wistron, and others.

Diese Firmen stehen hinter Bapco

Ein Blick auf die Ergebnisse im Test räumt die Zweifel nicht aus, denn der 6-Kerner Core i5 schlägt den 16-Kerner AMD Ryzen 9 und eigentlich gleich alles, was AMD aufbieten kann, in Crossmark. Im PCMark hingegen liegt das AMD-System vorn. Der Blick ins Detail offenbart: Im Crossmark geht Taktfrequenz über alles, mehr als sechs Kerne sind hingegen kaum von Relevanz. Der Core i5 als K-Modell bietet also genau das, was der Crossmark braucht: eine hochgezüchtete Taktmaschine, die aber nur sechs Kerne hat.

Bei PCMark, der Office-, Browsing- und Rendering-Lasten umfasst, ist das anders. Hier liegt das AMD-Setup vorn – die CPU, aber auch die GPU sind einfach viel stärker. Natürlich hat der Test ebenfalls seine Schwächen, die Gewichtung zwischen leichten und schweren Tasks bestimmt über die Reihenfolge der Testprobanden und trifft den Alltag des Testers im Detail hingegen nie. Der PCMark bescheinigt dem Nutzer aber zumindest nicht, dass ein Core i5 schneller als alles von der Konkurrenz ist. Der Auftritt in diesem Artikel wird auf ComputerBase daher vorerst auch schon wieder der letzte gewesen sein.

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Author: Msgr. Refugio Daniel

Last Updated: 09/18/2022

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Name: Msgr. Refugio Daniel

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